Über uns 

companie paradox Ravensburg e.V. - Verein zur Förderung integrativer Kunst und Kulturprojekte

Entstehung
Innerhalb des Bereiches Arbeit & Rehabilitation des Zentrums für Psychiatrie DIE WEISSENAU in Ravensburg wurde das Theaterprojekt „companie paradox" im Herbst 2003 gegründet. Seit 1. Oktober 2007 hat der Verein „companie paradox Ravensburg e.V." das Projekt weitergeführt. Die Theatergruppe bestand zu Anfang aus Beschäftigten der Weissenauer Werkstätten für psychisch behinderte Menschen (WfbM) und MitarbeiterInnen des Zentrums für Psychiatrie Weissenau.  Seit der Premiere des Stückes „Puppenhaus" und vielen Aufführungen verschiedener Stücke hat sich die Gruppe über Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. So waren Anfang Juli 2007 z.B. BürgerInnen aus Stadt/Landkreis Ravensburg und Bodenseekreis integriert und aktiv am Maskenbau und dem anschließend aufgeführten Masken-Theaterspektakel DOXCity Ravensburg, beteiligt. Die Szenen und Texte wurden von der Gruppe gemeinsam mit der Schauspielerin und Regisseurin Ana Schlaegel (Theater Ravensburg) und dem Theaterpädagogen und Regisseur Walter Koch (blaukunst Meersburg) erarbeitet.


Illustration: www.zambrino.eu

Der Verein unterstützt die Arbeit der Theatergruppe und fördert die Wiedereingliederung psychisch Kranker in die Gesellschaft und will dabei seine Aktivitäten über die Region Oberschwaben-Bodensee u.a. auf das europäische Ausland ausweiten. Kontakte bestehen bereits zu einer polnischen Theatergruppe in Krakau und zum Schweizer "Theater zwischen den Welten" in Basel/Liestal.


Verleihung des Antistigma-Preises 2010

   v.l.n.r.: Anita Dekiert, Klaus Weisshaar (mit Masken), Dr. Raoul Borbé (ehem. Vorstand des Vereins companie paradox Ravensburg e.V.), Prof. Wolfgang Gaebel (ehem. DGPPN-Präsident und Vorsitzender der Preiskomitees). Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) hat der Theatergruppe den Antistigma-Preises 2010 verliehen. Übergeben wurde der mit 5000 € dotierte Preis am 25.11.2010 in Berlin, Hauptsymposion „Stigmatisierung“ beim DGPPN-Kongress an Dr. Raoul-Borbé und Vertreter der companie.

Aufgaben und Ziele - Der Verein

   1. Der Verein ist in der Region Bodensee-Oberschwaben tätig, dabei auch dem europäischen Gedanken verpflichtet, welcher Aktivitäten und Kooperationen in ganz Europa umfasst.  2. Die künstlerische Zusammenarbeit sowie die Wiedereingliederung von psychisch kranken und behinderten Menschen in das gesellschaftliche Leben zu fördern.  3. Die Entwicklung und Darstellung künstlerischer Ausdrucksformen.  4.  Die Steigerung und Erreichung seelischen Wohlbefindens dieser Menschen unter Einbeziehung von Kontakt zu BürgerInnen.  

Diese Aufgaben und Ziele sollen erreicht werden durch:

  • Förderung von Chancengleichheit im Bereich Arbeit und Kunst durch Einrichten von Orten für künstlerischen Schaffens
  • durch Investitionen in künstlerische Ausstattung;
  • Kursangebote zur Förderung künstlerischer Prozesse, gegebenenfalls mit persönlicher Betreuung;
  • die Zusammenarbeit mit Vereinen, Kliniken und Kommunen.
  • die Beteiligung am öffentlichen künstlerischen Leben.
  • die Organisation von Kulturprojekten
  • andere Veranstaltungen, auch unter Einsatz moderner Medien, die zur Erreichung des Vereinszwecks geeignet sind.

  Und alle weiteren Maßnahmen, die Aufgaben und Ziele des Vereins fördern.  Das gesamte Konzept des Vereins und der daraus entstehenden Produkte und Aktivitäten werden unter künstlerischen Aspekten betrachtet und entsprechend als darstellende Kunst der Öffentlichkeit präsentiert.

 Vorstand 2016

  • Jürgen Frick
  • Monika Härle
  • Georg Heßlinger
  • Stephan Oberle
  • Reiner Sticher

  Künstlerisch-wissenschaftlicher Beirat

  • Heike Engelhardt
  • Ana Schlaegel

companie paradox Ravensburg e.V. ist als gemeinnützig im Sinne der steuerlichen Vorschriften anerkannt.  "Die Schirmherrschaft über den Verein hat der Ravensburger Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp." 

Regie der Theatergruppe: Ana Schlaegel, Schauspielerin Theater Ravensburg

Regieassistenz: Jürgen Frick, Theaterpädagoge

Projektleitung: Stephan Oberle

Die aktuelle Theatergruppe